Sportjugend nahm an der Jugendverbandsbefragung teil
Kassel / München: Das Deutsche Jugendinstitut in München erhebt und analysiert im Rahmen des Projekts "Jugendhilfe und sozialer Wandel" seit 1992 Daten zur Situation und zur Entwicklung der Kinder-und Jugendhilfe. Das Ziel ist, kontinuierlich Daten </><//></><//>über strukturelle Bedingungen der öffentlichen und freien Kinder-und Jugendhilfe zu generieren und sie in Ihrer Bedeutung für die fachliche Weiterentwicklung des Feldes zu bewerten. Diese Daten ergänzen die amtliche Statistik und bieten einen differenzierten Einblick in das Feld der Kinder-und Jugendhilfe. Die Feldphase der Befragung einer Stichprobe von Jugendverbänden auf der örtlichen Ebene in der Bundesrepublik Deutschland GESAMTEN wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Im Rahmen dieser Befragung fänden die Personalsituation der Jugendverbände vor Ort (Ehrenamtliche & Haupt-und Nebenamtliche), die Strategien zur Gewinnung und Bindung von ehrenamtlich engagierten Jugendlichen, die Zusammenarbeit der Jugendverbände mit Schulen Sowie die interkulturelle Öffnung der Jugendverbände besondere Beachtung. An dieser Erhebung hat auch die Sportjugend Kassel teilgenommen. Stephan Gerlach, der zum zeitpunkt der Erhebung geschäftsführend als Kreisjugendwart tätig war, Fuhr jetzt zu einem Hearing nach München. In seinem Resümee betont er, dass. die Sozialwissenschaftler Nunmehr statistisch belegen Können, dass.. .. es bundesweit seit Jahren keine Ausgabensteigerungen für die Jugendarbeit bei den öffentlichen Jugendhilfeträgern erfolgte. Etwa jeder zweite Jugendverband Verfügt über einen Etat von weniger als 3.000 €, bei 2 / 3 aller Jugendverbände gingen die Einnahmen in den letzten 10 Jahren zurück. Haushaltssteigerungen Konnten erzielt werden, wenn sich Jugendverbände Mit anderen vernetzen, wenn sie mit Schulen kooperieren oder wenn sie selbst Einrichtungen betreiben. Projektarbeit und Angebotsorientierung waren Schlüsselfunktionen um neue Geldquellen zu erschließen. Obwohl die Rahmenbedingungen insgesamt schlechter wurden, ist das Engagement in den Jugendverbänden unverändert hoch finanziellen, führten die Wissenschaftler des Jugendinstituts aus. Das positive Feedback durch Kinder und Jugendliche ist der stärkste Motivator für die Arbeit im Jugendverband. In den Arbeitskreisen wurde noch einmal deutlich wie unterschiedlich die jugendverbandlichen Strukturen zwischen alten und neuen Ländern und zwischen Verbänden in der Stadt und auf dem Land sind. Wenn Organisationen über hauptamtliches Personal verfugen, dann gelingt in einem höheren Grad ehreamtliche das Potential in der Mitgliedschaft zu aktivieren. 2 / 3 der befragten Jugendverbände waren direkt oder indirekt im Jugendhilfeausschuss, mit der bei Städten und Landkreises eigenem Jugendamt gebildet wird, vertreten. Dieser Ausschuss wird in vielen Regionen als wichtiger Ort zur Gestaltung von Jugendpolitik und zur Durchsetzung von Interessen Jugendlicher gesehen. Wie unterschiedlich dieses Gremium arbeitet berichtete Stephan Gerlach. Die Sportjugend Kassel ist im Bereich der Stadt und des Landkreises Kassel aktiv. Sie hat zwei Daher öffentliche Jugendhilfeträger als Ansprechpartner. Auch Jugendringe fänden die ein positives Feedback bei den Probanden der Befragung. Jugendringe bieten eine Plattform zur Interessensvertretung und zum Austausch zwischen Organisationseinheiten. Stephan Gerlach stellt nach 2tätigen Diskussionen fest, dass. er und "sein" Team von der Sportjugend Region Kassel sind gespannt auf den Abschlussbericht zum Projekt "Jugendhilfe und sozialer Wandel". "Die vom Deutschen Jugendinstitut erhobenen Daten und die daraus gezogenen Erkenntnisse sind wichtig für unsere Mitarbeit in den Jugendringen und im Jugendhilfeausschuss der Stadt Kassel", denn durch die drastisch verschlechterte Haushaltslage der Kommunen sieht Gerlach Gefahren für den Fortbestand der öffentlichen Jugendverbandsförderung. </><//></><//></><//></><//>
VON: GERLACH