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Skater-Halle nimmt Form an

Der Jugendvorstand der Sportjugend Region Kassel unterstützt den Neuaufbau einer Skater-Halle in Kassel. Nachstehend ein Bericht aus der lokalen Zeitung vom 23.11.2011

Der Jugendvorstand der Sportjugend Region Kassel unterstützt den Neuaufbau einer Skater-Halle in Kassel. Nachstehend ein Bericht aus der lokalen Zeitung vom 23.11.2011

 

Skater-Halle nimmt Form an

 

Auf ehemaligen Henschelgelände soll ein jugendkulturelles Zentrum entstehen

 

Kassel-Rothenditmold: Fast ein Jahr nach der Kündigung der alten Skater-Halle an der Wolfhager Straße nimmt die neue auf dem ehemaligen Henschelgelände Form ab. Das Gebäude an der Brandaustraße hat der Skateboardverein Mr. Wilson“ zusammen mit Cluster – Verein zur Förderung urbaner Kultur – angemietet. Matthias Weiland, Vorsitzender von Mr. Wilson, hofft, dass der Verein noch in diesem Jahr eröffnen kann. Auf 1000 Quadratmetern entstehen dort derzeit Deutschlands ersten Hallen-Bowl aus Beton, eine Art Swimmingpool mit abgerundeten Wänden, sowie ein Straßen-Parcours mit Rampen, der etwa drei Viertel der Hallenfläche ausmacht.

Das alles bauen die Mitglieder in Eigenleistung. Aus auswärtige Skateboarder helfen mit. Bisher sind etwa 20.000 Euro an Materialkosten angefallen. Etwa 20 Skateboarder sind laut Weiland jeden Tag in der Halle am Werkeln.

Im Vorraum zur Skatehalle wird eine Art Aufenthaltsareal mit Billardtisch, Sitzgelegenheiten, Fernseher und einer Theke mit Getränkeverkauf entstehen. Dieser Bereich ist frei zugänglich, während der Zutritt zur Halle für Nichtmitglieder kostenpflichtig ist. So soll die Halle auch zu einer Jugendzentrum werden, in dem neben dem Rollsport auch verschiedene Seminare und Workshops angeboten werden. „Es ist überwältigend was sich in der Halle an Eigeninitiative tut“ sagte der Ortsvorsteher Ralf Lösking. Er hofft auf eine Belebung des Stadtteils durch die Jugendlichen.

Beeindruckt von der Eigenleistung zeigten sich auch Johannes Schade und Thomas Reuting von der Kinder- und Jugendförderung des Kasseler Jugendamts. Für Reuting sind die Voraussetzungen für ein jugendkulturelles Zentrum ideal. Denn im direkten Umfeld befinden sich zahlreiche Künstler und Musiker mit Ateliers und Proberäumen sowie zwei Museen.

 

Mirko Konrad – HNA vom 23.11.2011