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St. Pere Pescador 2007
 
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St. Pere Pescador 2007

Bericht zur Jugendfreizeit "St. Pere Pescador - 12.-25. Juli 2007"

Jugendfreizeit der Sportjugend Hessen in Kooperation mit 360-grad-xdream und Jugendreisen.com mit:

Timo alias Timolino, Ulli alias Steffi, Saskia alias Saskiaela, Lea alias Leae-la, Franzi, Max, Niklas alias Nik bzw. Bruce, Ben, Moritz alias Dr. Schönian, der rosa Elefant und Mike, Bata, Paul & Mina

...und 49 tollen Teilnehmern zwischen 14 und 19 Jahren.

 

Nach langem Hin und Her, wo genau die Spanien-Reise denn dieses Jahr hingehen würde, einem recht kurzfristigen Vortreffen Anfang Juli in Frankfurt, an dem wir aber auf viele gut gelaunte und urlaubsfreudige Teilnehmer trafen, ging es am Donnerstag den 12. Juli endlich los in Richtung Spanien.

Um 14.15h startete in Kassel der Jugendreisen.com-Kleinbus mit Ulli, Nik und sieben Teilnehmern, um in Frankfurt in den großen Reisebus zuzusteigen, in dem Timo und die Teamer und Wassersportlehrer von Mike bereits seit Wuppertal die Stellung hielten. In Frankfurt gestaltete sich die Abfahrt zunächst als etwas kompliziert. Nicht nur, dass die Wegbeschreibung zum genauen Abfahrtspunkt bei einigen etwas missverständlich ankam und wir immer wieder den Weg vom Parkplatz zum Bahnhof Stadion abklapperten, um unsere Teilnehmer zu finden. Nein, zeitgleich war zudem die Abfahrt einer AWO-Jugendfreizeit ebenfalls nach Spanien geplant. So galt es also vermehrt darauf zu achten, dass wir auch wirklich die richtigen Teilnehmer mit an Bord nahmen. Da aber zu diesem Zeitpunkt bereits alle Teamer versammelt waren, war diese Aufgabe kein Problem.

Schließlich konnten wir gegen 18h einigermaßen rechtzeitig abfahren. Allerdings gestaltete sich auch diese Aufgabe als wahre Herausforderung für unsere drei Busfahrer Frank, Willi und Esther - da sie die Wendemöglichkeiten in der Otto-Fleck-Schneise entweder über- oder unterschätzten. Endlich auf der Autobahn waren wir auch ganz bald schon in Gräfenhausen - erstaunlich eigentlich, da unseren Kutschern Gräfenhausen und der Weg dorthin zunächst kein Begriff war und sie jegliche Wegbeschreibung von weiblicher Seite ignorierten. Hier sammelten wir die letzten feriengestimmten Teilnehmer ein und endlich begann gegen 19h30 die große Reise gen Süden. Die Busfahrt verlief ruhig und reibungslos. Nachtruhe wollte sich zwar nicht so bald und auch nicht so richtig einstellen, aber die Vorfreude auf den Urlaub und all die unbekannten Gesichter sollten dies erklären.

Freitag, 13.07.
Nach einer kurzen und eher wenig erholsamen Nacht kamen wir viel eher als erwartet, nämlich bereits gegen 9h15 am Camping L'Amfora in St. Pere Pescador, unserem lang erwarteten Reiseziel, an. Zunächst luden wir unser gesamtes Gepäck aus dem Reisebus in Kleinbusse, da unsere Busfahrer sich und ihrem neuen Bus nicht zumuten wollten, direkt auf den Campingplatz zu fahren - sie hatten zuvor eher schlechte Erfahrungen mit den spanischen engen Strassen und Kreiseln gemacht. Aber ein kurzer Fußmarsch - ohne Gepäck - zu unserem neuen Domizil schadete uns allen und vor allem unseren eingerosteten Knochen nicht.

Nach der Zeltverteilung machten wir uns kollektiv an die Zubereitung unseres Frühstücks. Die Zeit bis zum Mittagessen, das heute ausnahmsweise erst gegen 15h stattfand, wurde mit Ankommen, Inspektion des Campingplatzes und dem Einsammeln von Taschengeld & Co verbracht. Außerdem wurde ein erster Blick auf unseren Strand geworfen, wo wir ein erstes Kennenlernen der anderen Art veranstalteten, indem wir "Wer bin ich?" spielten. Das anschließende - ebenfalls kollektiv zubereitete - Mittagessen bestand aus Baguette, Käse, Wurst, frischem Obst und Gemüse. Außerdem nutze Mike die Zeit, seine Ansprache zu halten, in der er auf zu beachtende Regeln aufmerksam machte und darstellte, was die Gruppe in den kommenden zwei Wochen in etwa erwarten würde. Am Nachmittag war nach wie vor Kennenlernen der anderen Teilnehmer und des Camps, sowie der Umgebung angesagt und die Zeit bis zum Abendessen verging wie im Flug. Zum Abendessen lernten wir unsere beiden Köche Simon und Markus kennen, die mit immer wechselnden Küchendienstteams unsere Mahlzeiten in den nächsten beiden Wochen zubereiteten. An dieser Stelle soll einmal betont werden, dass die beiden uns mit sehr gutem Essen versorgten. Leider können hier nicht alle Gerichte, die uns aufgetischt wurden, aufgezählt werden, aber egal ob Hühnchen-Curry, Nudeln Bolognese, Kartoffeln mit Goulasch, Grilladen, Gemüse-Fleisch-Pfannen oder oder oder - alles war sehr lecker und auch Vegetarier kamen auf ihre Kosten und wurden satt.

Nach dem Abendessen stand es den Teilnehmern frei, sich an Spielen (Poker, Wizzard, Ligretto, ...) unterm Sonnendach mit Mike, Franzi und Lea zu beteiligen oder der sehr nahe gelegenen "Tropic Beach Bar" mit Ulli, Timo, Niklas, Ben und Saskia sowie Simon, Thomas und Corina von 360grad-xdream einen Besuch abzustatten. Die für Mitternacht angesetzte Nachtruhe machte keine Probleme, die meisten Teilnehmer lagen schon vor 24h in ihren "Bettchen" und schlummerten, um sich von den Anstrengungen der langen Fahrt und den ersten Eindrücken zu erholen.

Samstag, 14.07.
Das erste Mal Aufwachen am Meer mit dem Geräusch der Brandung am Strand in den Ohren - wir sind endlich richtig angekommen. Am Vormittag nach dem Frühstück, das um 8h45 begann, fand zunächst verbindlich für alle von 10h bis 13h die Wassersport-Einführung statt. Zeit genug für das Team, in dieser Zeit ein buntes Programm für die Freizeit zusammenzustellen. Beim Mittagessen, das (von nun ab eigentlich immer) von 13h bis ca. 14h bereitgestellt wurde und das wie üblich aus Baguette, verschiedenen Sorten Wurst und Käse (Scheibletten oder Streichkäse gefällig?), Tomaten, Gurken, Mais, Ketchup, Senf, Mayo, Salat und des öfteren einer extrem leckeren Thunfischcreme (von der die Teamer leider sehr selten etwas abbekamen) bestand, startete auch das "Mörderspiel" mit zunächst nur einem unbekannten Mörder. Zudem wurden die Listen für diverse Ausflüge aufgehängt, in die sich die Teilnehmer bei Interesse eintragen konnten und auch der "Munkelbaum" fand seinen Platz an Mikes Wohnwagen, der sich als hervorragendes "schwarzes Brett" herausstellte. Denn kurze Zeit später fanden auch das Schlüsselbrett, das der Anwesenheitsüberprüfung der Teilnehmer des Nachts diente, sowie eine Dartscheibe, die sich großer Beliebtheit erfreute, ihren Platz an der Wohnwagenhinterwand. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Erholungspause boten Franzi und Max ab 15h Wasserball an, was vielen Teilnehmer so großen Spaß machte, dass dies immer wieder angeboten werden konnte/musste. Zeitgleich fuhren Ulli und Timo mit einigen Teilnehmern im Bus in den Stadtkern von St. Pere Pescador. Leider hatten bis auf ein, zwei Touristenläden kaum ein Geschäft im kleinen Stadtzentrum von St. Pere Pescador geöffnet. Einige Teilnehmer versorgten sich noch mit einem Eis, bevor nach kurzen Rundgang durch die Gassen der Innenstadt, schon wieder die Rückfahrt anstand.

Nach den immer noch spürbaren Strapazen der langen Busfahrt und der ersten Nacht auf der Iso- oder Luftmatratze kam Franzis Angebot der kollektiven Massage gerade richtig und der Platz unterm Sonnendach glich mehr einem Menschenhaufen und Mattenlager als alles anderem.

Im Anschluss an das Abendessen und dank viel Kampfesgeist und Einsatz von Mike marschierten wir (fast) geschlossen Richtung Camping Aquarius, wo uns ein Reisebus abholte, um uns nach L'Estartit zu bringen. Dort veranstaltet ein reicher Einwohner einmal im Jahr ein sensationelles Feuerwerk für seine Stadt Estartit und deren Einwohner. Zunächst aber besuchten wir gemeinsam eine Strandbar, um später in Richtung Feuerwerk weiter zu ziehen. Das Feuerwerk war wirklich großartig: zu Musik wurde etwa eine Stunde lang eine Rakete nach der anderen in die Luft gejagt und das alles konzipiert vom Pyrotechniker der Queen, wie Mike zu berichten wusste. Die Kinder waren jedenfalls hellauf begeistert und in dieser Stimmung zogen wir dann noch für ca. eine Stunde auf den Square, um in der Discothek Podium die Tanzfläche zu rocken. Um 2h war dann Abfahrt für alle und bereits im Bus - wen wundert's? - schliefen die meisten selig ein.

Sonntag, 15.07.
Auch am Sonntag ist nichts mit Ausschlafen, denn wer feiern kann, kann auch Sport machen. Am Vormittag wurde das nagelneue Volleyballnetz erstmalig in Gebrauch genommen. Zum Glück bekamen wir Teamer professionelle Unterstützung von aktiven Volleyballern, dennoch dauerte der Aufbau erstaunlich lange. Allerdings wurden wir darin im Laufe der Freizeit auch immer geübter und somit schneller. Mit abwechselnder Besetzung, je nachdem, wer gerade Wassersport betrieb bzw. eben nicht, spielten wir mal mehr mal weniger ernst. Außerdem konnten Timos und vor allem Maxs Akrobatiktalente bewundert werden, die auf dem Volleyballfeld zur Schau gestellt wurden.

Nach dem Mittagessen, von 14h30 bis 16h30 bot Franzi wieder das beliebte Wasserball an, für alle anderen gab's wie immer Spiele und Chillen unterm Sonnendach oder am Strand. Um 16h30 konnte mit Timo Fußball und direkt im Anschluss um 17h30 Basketball auf den campingplatzeigenen Plätzen gespielt werden. Sonnenbaden und Wassersport schien jedoch mehr Anklang zu finden, weshalb sich nur drei bis fünf Teilnehmer zum Fußball spielen versammelten. Mit untergehender Sonne gingen schließlich doch noch einige Teilnehmer auf dem Sportplatz, so dass ein lebhaftes Basketballspiel, fünf gegen fünf, stattfinden konnte.

Das Highlight des Tages fand am Abend nach dem Essen in Form der Strandolympiade statt, die ca. zwei Stunden dauerte. Mittels Zahlenziehen wurden Teams à  acht Teilnehmern gebildet, so dass auf diese Weise "neue" Gruppen entstanden. Wir starteten die Olympiade mit dem Spiel "Plane umdrehen". Dabei standen vier Teammitglieder auf einer kleinen Plane und sollten diese umdrehen, ohne die Plane zu verlassen oder Hilfe der anderen Teammitglieder zu erhalten. Alle Teams, bis auf das Teamerteam, das sich unabsichtlich selten dämlich anstellte, lösten diese Aufgabe mit Bravour. Als alle anderen Teams fertig waren, hatte das Teamerteam sich noch nicht bewegt und immer noch keine Idee, wie die Lösung aussehen könnte. Das zweite Spiel stellte die "Kleiderkette" dar, wobei es galt, aus Kleidern, eine möglichst lange und stabile Kette herzustellen. Beim folgenden Spiel, dem "Dosenbuddeln" sollten pro Team möglichst viele, der zuvor im Sand vergrabenen Getränkedosen ausgegraben werden. Fünf Zusatzpunkte konnten durch das Finden der einzig vergrabenen Bierdose erzielt werden. Im Anschluss galt es eine "Menschenpyramide" zu bauen, die möglichst wenige Kontaktpunkte mit dem Boden hatte - hierbei waren die interessantesten Möglichkeiten zu beobachten. Das folgende Spiel "Raupe" lief außer Konkurrenz uns Mike hatte den allergrößten Spaß, da er als Schiri alle Teams beobachten konnte. Aber dieses Spiel war in jedem Fall ein Highlight für alle Beteiligten. Der "Pylonenlauf" war das letzte, aber auch eines der amüsantesten Spiele der Strandolympiade. Diese Disziplin ging wieder in die Gesamtwertung ein und war auch für die anfeuernden Zuschauer ein wahres Vergnügen. Drei Teilnehmer aus jedem Team mussten nach ca. 10m gerader Strecke 10 Mal um eine "Pylone" drehen und anschließend zum Ausgangspunkt zurück rennen. Vom Drehwurm geplagt wurde der Weg zum Ausgangspunkt zurück für alle zum wahren Zick-Zack-Lauf. Nach Vorschlag von Mike und lautstarker Unterstützung der zuschauenden Teilnehmer musste das Teamer-Team sich sogar 15 Mal um die eigene Achse drehen. Mit lautstarken Zurufen des heiteren Publikums, wurden auch Mike und Saskia dazu aufgefordert, das Schwindel erregende Spiel zu wagen. Nach kurzem Zögern stellten sie sich der Forderung und sorgten für einen gelungen Abschluss der Strandolympiade. Im Anschluss fanden wir uns alle zu Gesellschaftsspielen und chilligem Beisammensein im Camp ein und feierten um Mitternacht Nicis 18. Geburtstag.

Montag, 16.07.
Am Montagvormittag stand sowohl Sport als auch Kreativität auf dem Programm. Mit Max & Timo wurde wieder das Volleyballnetz aufgebaut und in Beschlag genommen, während un-term Sonnendach mit Henna experimentiert wurde. Nach dem Mittagsimbiss (zwischen 14h30 und 17h) standen wieder Beachaktivitäten und die Lieblingsbeschäftigung Wasserball auf dem Programm. Ab 17h30 fand Franzis Bauch-Beine-Po-Fitnessprogramm erneut großen Anklang und die Mädels und Jungs stählten unterm Sonnendach ihre Muskeln.

Beim Abendessen wurden die drei Bestplatzierten Mannschaften der Strandolympiade geehrt. Ab 20h45 fand die große Frei-Schnauze-Show statt, die von Steffi moderiert wurde. Wir star-teten mit dem "ABC-Spiel", bei dem es darum geht, einen Dialog zu einem bestimmten The-ma zu führen und den Satz immer mit dem jeweils nächsten Buchstaben aus dem Alphabet zu beginnen. Das Spiel kam so gut an, dass wir drei Durchgänge spielten und unsere Animati-onsgirls Nik & Moritz mit ihren Schildern "Lachen" und "Applaus" recht wenig zu tun hatten - sie kamen dennoch hervorragend an! Als zweites folgte das "Märchen-Spiel". Hier erzählte unser Märchenbuch Franzi einen Auszug aus Schneewittchen nach und fünf Teilnehmer in den Rollen des Schneewittchens (Jule), des Jägers (Bully), des Spiegels (Heini) und der bösen Königin (Sabrina) spielten diese Passage in drei verschiedenen Genres (Action, Romantik und Horror). Es folgten zwei Durchgänge des Spiels "Aus-Zwei-Mach-Eins". Hierbei handelt es sich um ein Interview zu einem bestimmten Thema (kürzlich die Wahl zum Sangria-König gewonnen), bei dem zwei Personen auf die Fragen des Interviewers gemeinsam antworten müssen. Die beiden, die quasi zu einer Person werden, sagen immer abwechselnd ein Wort, um auf diese Weise mehr oder weniger sinnvolle Sätze zu bilden.

Beim letzten Spiel, dem "Wer-bin-ich-Interview" galt es für den Kandidaten bei einer Presse-konferenz durch die Fragen, die das Publikum stellte einerseits und Reaktionen des Publikums auf die eigenen Antworten andererseits zu erraten, wer man ist und was man getan hat.

Nach dem Ende der Show ließen wir den Abend ruhig ausklingen.

Dienstag, 17.07.
Der Dienstag startete mit einem Frühsportprogramm vor dem Frühstück um 8h. Timo joggte mit einigen Laufwilligen am Strand entlang und Franzi & Saskia versuchten sich in Aquagym. Das Meer allerdings bot sich hierzu nicht so sehr an, da recht hohe Wellen uns einen Strich durch die Rechnung machten und der Pool (am anderen Ende des Campingplatzes) öffnete leider erst um 9h seine Tore - aber der gute Wille war da.

Nach dem Frühstück, ab 10h15 konnte für das am Abend anstehende Volleyballturnier trainiert werden. Auch der Nachmittag stand wieder ganz unter einem sportlichen Motto. Zu-nächst startete ab 14h eine Surftheoriestunde mit Ben & Moritz.

Ebenfalls um 14h fuhren Timo und Michael (aus dem Aquarius-Camp) die Mountainbike-begeisterten Teilnehmer zur Downhill-Tour. Nach einer Fahrt in die Berge, mit tollem Blick zur Küste, teilte Thomas den Teilnehmern die Fahrräder zu. Nach einigen letzen Metern bergauf mit dem Fahrrad, ging es schließlich bergab. Michael und Timo fuhren mit dem Bus wie-der talabwärts und warteten in einem Café in Rosas auf die Mountainbiker. Bis auf Salomé, die sich ein paar Blessuren bei einem Sturz holte, kamen alle unversehrt an. Alle Teilnehmer waren von der Tour hellauf begeistert.

Ab 15h konnte sich unterm Sonnendach farblich mit Bodypainting mit Ulli, Franzi & Lea ausgetobt werden. So wie die Teilnehmer danach aussahen, als sie an den Strand kamen, konnte man sich glatt erschrecken. Gut, dass die Farbe im Meer wieder abgewaschen werden konnte. Insgesamt waren die Teilnehmer, die nicht zur Downhill-Tour aufgebrochen waren, etwas faul und so kamen nicht genug Freiwillige zusammen, um Wasserball oder Völkerball spielen zu können, was eigentlich für den Nachmittag auf dem Plan stand. Aber gemütliches Chillen am Strand kam sowieso immer gut an. Dabei kann man ja auch gut plaudern und interessante Dinge erfahren, die sich in der Gruppe so tun.

Am Abend nach dem Abendessen startete das große Volleyballturnier, das zunächst im Zwei-Gruppen-Modus mit je drei Mannschaften gespielt wurde, wobei jede Mannschaft gegen jede einmal spielen musste. Im Anschluss an den Gruppendurchlauf wurde direkt das Finale aus-gespielt, da sich die viel beschäftigte Crew von der Wassersportstation LaWind (, die aber natürlich außer Konkurrenz spielten) hierfür qualifiziert hatte. Aufgrund des neblig-trüben Wetters musste das Spiel um Platz drei leider auf den übernächsten Tag verschoben werden.

Nach der sportlichen Aktivität am frühen Abend hatten wir uns einen gemütlichen Ausklang des Tages im Surfers redlich verdient, wohin wir gegen 22h30 aufbrachen. Nachtruhe war ab 2h angesagt und alle schlummerten friedlich in den neuen Tag, an dem bereits Halbzeit angesagt war - wie schnell die Zeit vergeht!

Mittwoch, 18.07.
Am Mittwoch ist Markt in St. Pere Pescador. Dorthin marschierten ab 9h so gut wie alle Teil-nehmer mit Franzi, Timo & Ulli und verbrachten dort mit Gucken und Kaufen ihren gesamten Vormittag. Aus diesem Grund fanden die Wassersportkurse an diesem tag auch am Nachmit-tag nach dem Essen statt. Ab 15h gab es außerdem einen Massageworkshop mit Lea & Saskia und sowohl das Rückenabrollen als auch die Gesichtsmassage sorgten für eine ganz entspann-te und friedliche Atmosphäre. Die neu getankten Kräfte wurden alsbald wieder in UNO, Poker, Kniffel, "Arschloch" und andere Spiele gesteckt oder alternativ noch mehr Kräfte am Strand getankt.

Nach dem Abendessen startete um 20h45 die große Mann-oh-Mann- bzw. Frau-oh-Frau-Show, die von Timo moderiert wurden. Jeweils neun Jungs und Mädels wetteiferten in fünf Disziplinen um die Gunst eines Mädels (Lisa) bzw. eines Jungen (Nici). Die Frau-oh-Frau-Show startete zuerst und Lisa musste nach jeder Runde einen oder zwei Jungen rauswählen, bis nach fünf Runden nur noch der Sieger übrig war. Die Mann-oh-Mann-Show fand nach dem gleichen Prinzip statt, nur das nun Jungs um ein Mädel wetteiferten und die Disziplinen nicht immer denen der Frau-oh-Frau-Show glichen.

Die Männer mussten beispielsweise ihre "Manneskraft beweisen", ein Liebeslied singen und einen Heiratsantrag vorbringen, während die Mädels einen Anmachspruch in der Disko vor-stellen sollten und eines ihrer Talente (z.B. Tanz, Gedicht Gesang) unter Beweis stellen muss-ten. Alle Teilnehmer/innen bewiesen sehr viel Kreativität und Mut. Gerade die etwas schüch-tern wirkenden und zurückhaltenden Teilnehmer/innen kamen aus sich heraus und sorgten für manch eine Überraschung. Lisa und Nici hatten es nicht leicht mit ihrer Entscheidung, sich für einen Kandidaten bzw. eine Kandidatin entscheiden zu müssen. Auch das Publikum wollte mitentscheiden und versuchte die beiden "Umworbenen" durch Zurufe zu beeinflussen. Am Ende hießen die Siegerpaare Lisa & Jan und Nici & Selina. Der Preis war ein Candlelight-Dinner mit Bewirtung durch die Teamer.

Nach der Show ließen wir den Abend mit einem Film ("Liebe braucht keine Ferien") der auf die Außenwand des Küchenzelts gebeamt wurde, ausklingen und um 1h30 war allgemeiner Zapfenstreich.

Donnerstag, 19.07.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von Wellness und Körperbewusstsein. Da alle um 8h noch selig schliefen, ließen wir den geplanten aber Frühsport ausfallen. Am Vormittag fanden sich alle am Strand wieder, wo wir die Sonne und das Meer genossen und u. a. herrliche Erin-nerungsfotos machten.

Nach dem Mittagessen ab 14h quälten sich wieder zahlreiche Teilnehmer durch Franzis berühmt berüchtigte Bauch-Beine-Po-Einheiten, um sich die verschiedene Wellnessangebote ab 15h auch wirklich verdient zu haben. Hier bot Thomas eine Olivenölmassage an, Max war mit Peeling dabei, Ulli & Lea versorgten die Gesichter mit Quarkmasken, Franzi mutierte zum Haardesigner und kreierte Frisuren und Saskia nahm sich der Nägel an. Insgesamt verwandel-te sich also der Platz unterm Sonnendach eine Schönheitsfarm, die ihresgleichen sucht und aufgrund regen Andrangs auch recht lange geöffnet blieb - nämlich bis 18h, als das noch aus-stehende Spiel um Platz drei des Volleyballturniers ausgetragen wurde. Außerdem beehrte uns an diesem Nachmittag ein Gast mit seiner Ankunft im Camp - Bata kam, um bis zum Ende der Freizeit zu bleiben, sich unters Volk zu mischen, Fotos zu machen und zu filmen. Nach dem Abendessen und einem weiteren Schönheitsaufenthalt in den sanitären Anlagen starteten wir gegen 21h30 in die nahe gelegene "Marlin Bar" des Camping Aquarius. Hier gab es Party unter freiem Himmel und wir rockten bis die Musik ausging, was leider schon um 0h30 der Fall war. Aber so konnten wir die Nachtruhe um 1h einhalten, damit alle morgen mit neuen Kräften und frisch nach Barcelona starten konnten.

Freitag, 20.07.
Das Frühstück wurde heute etwas vorgezogen, damit wir pünktlich um 9h in Richtung Barce-lona aufbrechen konnten.

Nach etwa zwei Stunden Busfahrt sind wir dann dort auch angekommen. Und uns erwartete zunächst eine zweistündige Stadtrundfahrt mit Mike als Stadtführer. Zuerst hielten wir an der Sagrada Familia - die berühmteste Kirche Barcelonas - die bereits 1883 von Gaudi angefan-gen wurde zu bauen, heute allerdings immer noch nicht fertig ist. Weitere Haltepunkte waren: das Tor zum Montjuic (mit riesigem Brunnen, war früher Schauplatz der Weltausstellung und später Olympiagelände); das Olympische Dorf (Olympische Spiele 1992); das Stadion in dem heute Espanol Barcelona spielt (für 65000 Zuschauer); und ein Aussichtspunkt, von dem wir einen atemberaubenden Blick über Barcelona hatten. Nachdem wir dann überall genügend Fotos gemacht haben, kamen wir dann ca. gegen 13h an der Kolumbussäule am Hafen an. Das war unser Treffpunkt, von dem aus wir in kleinen Gruppen nun Barcelona unsicher machen konnten. Wir starteten an der Las Ramblas - die berühmte Flaniermeile - wo es tausende von Straßencafés, Souvenirläden, Märkte, etc. gibt. Aber das wichtigste war zuerst BURGER KING, wo alle erst mal reinstürmten. Nach der verdienten Stärkung hat sich dann jeder zum Shopping und zur Stadterkundung durch die engen, kleinen, schönen Gassen gemacht. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum, denn schon um 17h trafen wir uns dann alle an der Kolumbussäule wieder, wo schon der Bus auf uns wartete.

Pünktlich zum Abendessen waren die Stadtausflügler zurück im Camp, das in der Zwischen-zeit auf Hochglanz gebracht wurde und sein freundlichstes Willkommensgesicht aufgesetzt hatte. Nach dem Essen war noch eine kurze Grundreinigung zum Abwaschen des Großstadt-staubes angesagt und dann stiegen wir auch schon wieder in den Bus. Diesmal gings in Richtung Empuria Brava, um dort das Nachtleben unsicher zu machen. Dort angekommen führte uns der erste Weg ins "Surfers Inn", wo wir einen kleinen Willkommendrink von Mike und Thomas spendiert bekamen. Alsbald brachen wir dann ins "Los XY" auf, wo wir die Tanzfläche eroberten. Hier regierten eindeutig wir und ließen uns das Zepter auch nicht mehr aus der Hand nehmen, egal, ob wir einzeln tanzten oder in einer Polonaise durch den Laden zogen. Um Mitternacht standen wir erstmal Schlange, denn Bianca feierte ihren 19. Geburtstag, was auch vom DJ über Mikrofon angesagt wurde (jaja, der Mike organisiert einfach alles). Um 1h stiegen wir zum vierten Mal an diesem Tag in den Reisebus. Der hervorragenden Stimmung, die wir aus dem "Los XY" mitgebracht hatten, tat weder das Warten auf den Bus noch die Fahrt selbst keinen Abbruch und so wurde auch noch im Bus gesungen und gelacht - einfach herrlich. In St. Pere angekommen, überfielen wir noch das "Surfers", in dem wir mittlerweile auch gut bekannt waren und rockten hier noch bis 3h die Tanzfläche, bis es dann ins Camp ging. An dieser Stelle soll einmal erwähnt werden, wie großartig sich die Teilnehmer (übrigens immer!) auf dem Heimweg vom Eingang des Campingplatzes über den Platz bis ins Camp verhalten haben - da war wirklich kein Mucks zu hören, echt toll! Einige wären sogar bereit gewesen, ihre FlipFlops auszuziehen, da diese in der ganzen Stille das einzig "laute" vernehmbare Geräusch waren (Steffi, das war der Hit!).

Samstag, 21.07.
Nach dem langen und aufregenden gestrigen Tag stand heute ein etwas ruhigeres Programm an. Der Vormittag wurde wieder fast vollständig am Strand verbracht, wo wir uns immer wieder aufs neue gut zu beschäftigen wussten. Nach dem Essen ab 14 stand wieder eine Stunde Surftheorie mit Ben & Moritz an. Ab 15h erfreute sich Wasserball erneut größter Beliebtheit - immer wieder Wasserball, was für eine sportliche Truppe wir doch waren! Timo startete dann ab 17h mit Fußball auf dem campingplatzeigenen Feld, nahe unseres Camps. Zeitgleich fan-den natürlich auch für alle, die keine Lust auf Strand hatten, die beliebten Spiele unterm Son-nendach statt. Mal war es "Arschloch", mal Pokern, mal Kniffeln oder Uno oder einfach nur quatschen - wer genug von der direkten Sonneneinstrahlung hatte, fand immer Gleichgesinnte für eine Beschäftigung im Camp. Am heutigen Tag gab es zudem eine kleine Bastelaktion, um eine Erinnerung für Franzi, die am nächsten Tag abreiste, herzustellen.

Nach dem Abendessen ging es gegen 21h wieder ins "Surfers", wo einige wenige ihre nicht zu verachtenden Karaokekünste unter Beweis stellten. Ein lustiger Abend war es allemal - auch oder gerade weil nicht jeder Ton getroffen wurde. Zum Abschluss des Tages ab 2h gab es eine Traumreise mit Franzi. Hierzu verwandelte sich der Platz unterm Sonnendach in ein LuMa- und Isomattenlager, umrundet von Kerzen und mit sanfter Musik im Hintergrund. Hierzu er-zählte Franzi ihre Traumreise, die sich natürlich auf die Erlebnisse dieser Freizeit bezog. Schade nur, dass fast alle innerhalb kürzester Zeit einschliefen und auch bis zum Son-nenaufgang am nächsten Morgen durchschliefen und somit nicht allzu viel von Franzis Ge-schichte mitbekamen.

Sonntag, 22.07.
Am Sonntag wurde es ernst, da die erste Runde der Surf- und Catprüfungen anstand - und damit war der Vormittag quasi auch schon ausgefüllt. Denn wer gerade nicht auf dem Wasser aktiv war, lag am Strand. Eine kleine Gruppe von 8 Teilnehmern brach gegen 11h mit Timo in Richtung Rutschenpark Aqua Brava in Rosas auf, um sich dort zu Abwechslung mal im Chlorwasser auszutoben. Im Aquapark war für alle Teilnehmer die passende Rutsche dabei. Während Vincent und Nici besonders viel Spaß an der steilsten aller Rutschen ("Kamikaze") hatten, waren die Anderen insbesondere vom "Black Hole" einer Rutsche im Dunkeln, sowie den Rutschen mit Reifen begeistert. Mittags stärkten sich die Teilnehmer im parkeigenen Fast-Food-Restaurant mit Hamburger und Pommes, um den ganzen Nachmittag weiterrutschen zu können.

Am Mittag, während des Essens, musste schweren Herzens von Franzis Abschied genommen werden, die leider vorzeitig abreisen musste, da sie noch eine weitere Freizeit betreuen sollte.

Die Aquaparkgruppe traf gegen 17h30 wieder bestens gelaunt im Camp ein. Beim Abendes-sen erhielten die bei der Mann-oh-Mann-Show gewählten Paare ihr gewonnenes Candleligh-tdinner und wurden von Mike und Nik an ihrem Tisch unterm Tarnnetz bedient. Außerdem fand die Siegerehrung des Volleyballturniers statt.

Um 20h war noch einmal verpflichtend für alle Sport in Form von Volleyball, Völkerball und Basketball angesagt, damit das Camp für die Mr.-und-Mrs.-Camp-Wahl vorbereitet werden konnte und sich vor allem die Kandidaten auf ihren Auftritt vorbereiten konnten. Hier muss-ten schließlich elementare Fragen wie: was zieh ich wann an? Zu welcher Musik tanzen wir? Was ist mein Talent? geklärt werden. Um ca. 21h startete dann die Show. Zunächst stellten sich alle Kandidaten vor. Die Mädels antworteten auf die Frage, was sie machen würden, wenn sie drei Wünsche frei hätten und die Jungs erklärten, was sie machen würden, wenn sie König von Deutschland wären. In der zweiten Runde betraten alle Kandidaten zwei Mal den Catwalk, zunächst präsentierten sie sich elegant und anschließend sexy. Hierzu wurde auch unser Überraschungsgast Bruce erneut kurzfristig eingeflogen, um unsere Kandidaten tatkräf-tig, seelisch und moralisch zu unterstützen. In der letzten Runde schließlich galt es, ein besonderes Talent zu präsentieren. Erstaunlich was hier für - zum Teil auch verborgene - Talente zum Vorschein kamen. So wurde getanzt, gesungen, Gitarre gespielt, gemalt, ein Text vor-getragen und vieles mehr. Nachdem alle Kandidaten zum Zuge gekommen waren, wurde vom Publikum über den Mr. und die Mrs. Camp abgestimmt. Während der Auszählung der Stim-men sorgten unsere Wassersportlehrer für Stimmung, indem sie auf den Tischen tanzten. Anschließend folgte die Siegerehrung von Mr. und Mrs. Camp St. Pere Pescador 2007. Danach zogen einige noch ins "Surfers" und eine große Runde pokerte unterm Sonnendach.

Montag, 23.07.
Der nächste Morgen begann für die Teilnehmer der Water-Trecking-Tour früh, da um 7h45 bereits Abfahrt war. Timo und Thomas sammelten die Teilnehmer ein und los ging?s. Die Tour ging durch ein Flussbett bis zu einem kleinen Wasserfall in den spanischen Pyrenäen. Dort nahmen wir uns ein Bad und ruhten uns von dem tollen aber doch anstrengenden Fußmarsch aus. Das Wasser des Flusses war glasklar und hatte sogar Trinkwasserqualität. Jeder nahm an und an ein paar Schlücke von dem angenehm kühlen Bergwasser. Manche Flussüberquerung gestaltete sich kniffelig, so dass nicht alle Füße trocken blieben. Der Weg führte uns auch an eine alte abgelegene Klosterruine in einer faszinierenden Umgebung. Insbesondere aber war die Trekking-Tour für die Teilnehmer ein Ausflug in eine bezaubernde Naturlandschaft.

Für alle anderen stand Part II der praktischen und theoretischen Prüfungen an. Die theoretische Prüfung fand nach dem Mittagessen unterm Sonnendach statt. Der Nachmittag brachte einen Stadtgang mit sich, um Passfotos für die Segel- und Surfscheine machen zu lassen - für diejenigen, die keine dabei hatten. Außerdem war um 16h Abfahrt zum Reiten, das von Lea begleitet wurde.

Vor dem Abendessen wurde das Abschlussgruppenfoto geschossen. Das Abendessen gestaltete sich ein wenig anders als die Abende zuvor. Die Tische standen in U-Form und das Team verwandelte sich in Kellner, die die Grilladen und anderen Leckereien servierten.

Ab 21h45 startete der bunte letzte Abend. Eröffnet wurde dieser von Mike mit Oscarverleihung. Jan und Selina erhielten den Oscar für Mr. & Mrs. Materialzelt, Hannah konnte die meisten Mückenstiche vorweisen und erhielt den Oscar in der Kategorie Mrs. Mückentot. Aber auch die Teamer blieben nicht verschont und so erhielt Moritz den Oscar in der Katego-rie Mr. Sonnenbrand und Max durfte sich mit dem Titel Mr. Matschauge schmücken. Mrs. Unglück wurde Salomé und Mr. Mann-über-Bord ging an Momo, der eine theoretische Segeleinheit praktisch veranschaulicht hatte. Bully wurde zu Mr. Karaoke gekürt und Aileen erhielt den Oscar in der Kategorie Mrs Hüftschwung. Die Segel- und Surflehrer verliehen anschließend die Titel Mr. Surf (dieser ging an Max) und Mrs. Cat (dieser ging an Lea). Es folgten vier Sketche (Wasser; klitzekleine Füßchen; genau in der Mitte und Cowboy & Indianer), die das Team vorführte und so einige Lacher auf seiner Seite hatte. Im Anschluss hatte Bully zwei Sketche ("Arsch" ertasten und Parkbank) vorbereitet und Nele trug einen selbstverfassten Text über die Freizeit vor. Aber auch die Jungs und Mädels der Wassersportstation LaWind ließen es sich nicht nehmen, sich am bunten Abend mit einem Beitrag zu beteiligen und so stellten sie pantomimisch Fotos dar. Zu guter Letzt folgte die Scheinübergabe der Segel- und Surfscheine - alle hatten bestanden, auch, wenn es zunächst nicht danach aussah und Mike sich einen Spaß daraus machte, einige Teilnehmer zappeln zu lassen. Der sehr schöne und harmonische, aber auch ein bisschen wehmütige bunte letzte Abend ging mit dem Anschauen einiger Urlaubsbilder und einem gemütlichen Beisammensein im Camp zu Ende. Das war schon der letzte Abend, so schnell ging die Zeit vorüber.

Dienstag, 24.07.
Ein letztes Mal Erwachen im Zelt, der letzte Tag beginnt. Für alle, die immer noch nicht genug vom Meer hatten, ging es gegen 9h mit Mike, Bata und Thomas auf zum Schnorcheln in einer nahe gelegenen Bucht. Es muss jedenfalls ganz toll und beeindruckend gewesen sein, denn alle waren mehr als zufrieden, als sie gegen 13h30 zurück ins Camp kamen. Alle anderen hatten die Möglichkeit, ein letztes Mal aufs Brett zu steigen und sich von Strand und Meer zu verabschieden - die Sonne war am heutigen Tag stärker als der ein oder andere annahm und einige nahmen sich noch einen schönen Sonnenbrand als Andenken mit nach Hause. Schließlich war es auch unvermeidbar, die Siebensachen zusammen zu suchen und alles wieder in Taschen und Koffern zu verstauen. Gegen 17h30 wurde das Camp noch mal kollek-tiv rudimentär aufgeräumt und dann hieß es gegen 18h schon: Abschied nehmen und Abfahrt Richtung Heimat. Allerdings verzögerte sich diese ein wenig, da wir noch zwei Mal anhalten mussten - zunächst hatten wir Gepäck vergessen und anschließend mussten wir feststellen, dass wir Personalausweise von Teilnehmern dabei hatten, die ihre Heimreise am nächsten Tag mit dem Flieger antreten wollten. Unsere Busfahrer Willy und Esther, die wir ja bereits von der Hinfahrt kannten, waren nicht sehr begeistert. Aber dann konnten wir mit einiger Verzö-gerung fahren - auch, wenn das fast keiner so richtig wollte.

Die Nacht verlief ruhig und friedlich. Allerdings mussten wir aufgrund einer Vollsperrung weite Teile in Frankreich auf der Landstrasse zurücklegen, was einige Verzögerungen im Zeitplan der Busfahrer nach sich zog.

Mittwoch, 25.07.
Der Mittwochmorgen begann früh - gegen sechs Uhr erreichten wir die Raststätte bei Frei-burg im Breisgau, wo wir eine ca. einstündige Frühstückspause einlegten. Wieder auf der Au-tobahn mussten wir eine Polizeikontrolle über uns ergehen lassen - trotz Überholverbots war überholt worden. Doch eine Frau am Steuer eines Reisebusses kann selbstverständlich auch junge, dynamische Polizisten um den Finger wickeln, sodass wir nach einem kurzen Park-platzaufenthalt weiter fahren konnten.

Gegen 10h erreichten wir trotz aller Zwischenfälle ziemlich planmäßig Gräfenhausen, wo wir von den Ersten Abschied nehmen mussten. Ja, nun ging sie wirklich zu Ende, unsere tolle gemeinsame Zeit. Eine halbe Stunde später bogen wir dann auch schon in die Otto-Fleck-Schneise ein, wo uns weitere Eltern sowie der Zubringerbus nach Kassel bereits erwarteten. Hier gab es erneut einen tränenreichen Abschied und schon war der große Bus auch schon wieder abgefahren, um in NRW die letzten Reisenden zu Hause abzuliefern. Gegen 13h15 erreichte der Zubringerbus Kassel und gegen 14h erreichte der große Bus Wuppertal.

Das wars, Freizeit zu Ende.

Fazit: diese Freizeit werden wir wohl alle in bester Erinnerung behalten, es war einfach sen-sationell: das Team, die Gruppe, der Platz, das Wetter, das Meer,... einfach alles! Ende.

 
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